Kreative Ergebnisse bei Sitzbank-Designwettbewerb
Zahlreiche Einreichungen mit experimentellen Entwürfen auf hohem Gestaltungsniveau
Der von Wiesner-Hager im Oktober 2007 ausgeschriebene Sitzbank-Designwettbewerb endete am 11. März mit einer spannenden Jurysitzung im Wiener Büro des Möbelherstellers. Gesucht waren experimentelle Entwürfe, die nicht die Wartesituation, sondern Kommunikation und Austausch in den Vordergrund rücken. Die JurorInnen wählten drei Gewinner-Entwürfe und vier Anerkennungen aus 149 gültigen Einreichungen von ArchitektInnen und DesignerInnen.
Den mit 5.000 Euro dotierten 1. Platz belegte das Team von edelweiss industrial design aus Graz mit dem Entwurf „Bracket“. In diesem Entwurf sah die achtköpfige Jury unter dem Vorsitz von Architekturprofessor Roland Gnaiger die Aufgabe am besten verwirklicht, eine „Raumzone für die Zwischenzeit“ zu entwerfen. Verbunden mit dem ersten Preis ist die Realisierung des Entwurfs durch Wiesner-Hager. Das fertige Möbel wird bei der Orgatec vom 21. bis 25. Oktober 2008 in Köln präsentiert. „Wir waren von der Vielfalt der eingereichten Entwürfe überrascht“, freut sich Wiesner-Hager Geschäftsführer und Jurymitglied Markus Wiesner. „Die innovativen Formen und die Bandbreite der genutzten Materialien passen gut zu unserer Orientierung auf kreatives Möbeldesign.“
Das Wiener Duo D.M. Weber und Jürgen Hiller landete mit „daddy-long-legs“ auf dem 2. Platz und kann sich über 2.000 Euro Preisgeld freuen. Bestechend ist bei diesem Design die modulare Anordnungsmöglichkeit, die das kommunikative Zu- und Abwenden in alle Blickrichtungen ermöglicht. Mit ihrem puristischen und effizienten Entwurf „Revers“ sicherte sich die designerei aus Graz Platz 3 und 1.000 Euro. Wegen des hohen Niveaus der Einreichungen entschied sich die Jury zur Aussprache von vier Anerkennungen für die Entwürfe von GP designpartners, Helena Bueno mit Heinz Müller, Robert Größinger und das Team Seethaler.Scharinger.



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