SITZBANK - RAUMZONE FüR DIE ZWISCHENZEIT
Die Sieger des Wettbewerbs
Gesucht waren experimentelle Entwürfe, die nicht die Wartesituation, sondern Kommunikation und Austausch in den Vordergrund rücken. Die JurorInnen wählten drei Gewinner-Entwürfe und vier Anerkennungen aus 149 gültigen Einreichungen von ArchitektInnen und DesignerInnen.
Den mit 5.000 Euro dotierten 1. Platz belegte das Team von edelweiss industrial design aus Graz mit dem Entwurf bracket. In diesem Entwurf sah die achtköpfige Jury unter dem Vorsitz von Architekturprofessor Roland Gnaiger die Aufgabe am besten verwirklicht, eine Raumzone für die Zwischenzeit zu entwerfen. Verbunden mit dem ersten Preis ist die Realisierung des Entwurfs durch Wiesner-Hager. Das fertige Möbel wird bei der Orgatec vom 21. bis 25. Oktober 2008 in Köln präsentiert. "Wir waren von der Vielfalt der eingereichten Entwürfe überrascht", freut sich Markus Wiesner, ebenso einer der Jurymitglieder. "Die innovativen Formen und die Bandbreite der genutzten Materialien passen gut zu unserer Orientierung auf kreatives Möbeldesign."
Das Wiener Duo D.M. Weber und Jürgen Hiller landete mit daddy-long-legs auf dem 2. Platz und kann sich über 2.000 Euro Preisgeld freuen. Bestechend ist bei diesem Design die modulare Anordnungsmöglichkeit, die das kommunikative Zu- und Abwenden in alle Blickrichtungen ermöglicht. Mit ihrem puristischen und effizienten Entwurf revers sicherte sich die designerei aus Graz Platz 3 und 1.000 Euro.
Wegen des hohen Niveaus der Einreichungen entschied sich die Jury zur Aussprache von vier Anerkennungen für die Entwürfe von GP designpartners, Helena Bueno mit Heinz Müller, Robert Größinger und das Team Seethaler.Scharinger.





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